Bei dieser Challenge muss ich

150.000 Schritte in 30 Tagen schaffen.


Um das zu kontrollieren, habe ich meinen Schrittzähler ständig bei mir, und zwar in der Hosentasche.


Aus zeitlichen Gründen werde ich den aktuell erreichten Zwischenstand nicht täglich dokumentieren. Ich lasse den Zähler laufen, so dass er  nach 30 Tagen auf mind. 150.000 stehen muss.

Tag 1    22. März 20

17:15h

20:45h

Nach meinem Spaziergang stand der Zähler auf ca. 4000.


Es gibt einige Möglichkeiten in der Wohnung Tausende von Schritten zu absolvieren.


Mir macht diese Variante am meisten Spaß


  • auf der Stelle joggen


Ich kann dabei aus dem Fenster schauen oder telefonieren.


Wichtig dabei ist, dass die Fußsohlen vom Boden angehoben werden. Sonst zählts nicht. Kniebeugen werden auch nicht gezählt. Das find ich gut, sonst könnte man sich selbst beschummeln. Bringt ja nix.


Für jeden, der von der Ausgangssperre betroffen ist:


Ich habe gerade mal getestet:


Joggen auf der Stelle - wer keinen Schrittzähler hat


Für 1000 Schritte brauchst du ungefähr 15 Minuten bei mittlerem Tempo. Also nicht zu schnell und nicht zu langsam.


Das geht ganz schön in die Waden.

Tag 6    27. März 20

Zwischenergebnis: mit 3.162 Schritte im Vorsprung.

Das kommt daher, dass ich heute ca. 5 km gelaufen bin. Bei dem Wetter. Frühlingswetter pur.

28.März20

Bevor ich ins Bett ging, schaute ich noch kurz auf meinen Schrittzähler und dachte ich fall vom Glauben ab.


Auf dem Display stand die Zahl 137. 137? Noch vor ein paar Stunden stand da 33.162... Wie war das möglich? Ich war stinksauer. Schnell erkannte ich, dass nicht ich selbst stinksauer war, sondern mein Ego. Stinksauer und frustriert.


Was war passiert?

Keine Ahnung. Vielleicht hatte mir das Universum einen Streich gespielt, um mich daran zu erinnern, worum es EIGENTLICH bei dieser Challenge geht.


Nämlich?

um regelmäßige Bewegung! Nicht mehr und nicht weniger.


Und nun?

Tja - und nun mach ich einfach weiter und rechne den nächsten Zwischenstand zum letzten dazu. Fertig. Natürlich überlegte ich mir, wieder von vorne anzufangen, weil mein Ego die Zahl 150.000 auf dem Disply sehen will. Klar. Aber ist das wirklich sooo wichtig? Nein.


Was habe ich aus diesem Erlebnis gelernt?

Dass ich bei allem was ich tu den Blick auf dem Wesentlichen - auf das Wesen einer Tätigkeit - halten möchte. Weder auf das Ergebnis, noch auf ein ehrgeiziges Ziel. Ich muss niemandem etwas beweisen. So what...



Tag 11    1. April 20

Neues Zwischenergebnis + Zwischenergebnis von Tag 6 = 58.309 Schritte!

Das ist super!

Tag 23    13. April 20

Neues Zwischenergebnis + Zwischenergebnis von Tag 6 = 116.344 Schritte!


Bin also immer noch im Plus und es werden heute noch einige Schritte hinzu kommen. Es ist erst 13.24h.


Der Schrittzähler war brav und hat sich bisher nicht mehr auf Null zurück gestellt. Mal sehen ob er durchhält bis Challenge-Ende. Noch 7 Tage.


Es fällt mir immer wieder auf, dass eine Challenge jeden tragen kann - und zwar von Etappe zu Etappe. Sie ist der sanfte Propeller, der einen voran schiebt.


Laufen ist Bewegung im Außen und wirkt sich gleichzeitig auf die geistige Bewegung aus. "Wie innen so außen".



Tag 26    16. April 20

Heute ist es passiert. Ich war im Wald unterwegs - der Schrittzähler stand auf 99.999. Und gerade als ich das Foto machen wollte stellte sich das Ding auf 0.


Warum?


Es passen nur 5 Ziffern auf das Display.

100.000 hat 6 Stellen.


Wäääähhhh.....

Habe nicht dran gedacht. Aber egal. Es geht um die regelmäßige Bewegung - nicht um Technik.


So langsam geht es in die Schlussrunde.

Bis ich zu Hause war, hatte ich einen Neustand von 3897 Schritten.

Tag  6   33.162 +

Tag 26  100.000 +

          3.897 =

____________________

        137.059

Schritte aktueller Zwischenstand

So bin ich mit 7.059 Schritten im Plus. Kann ich morgen faulenzen :)

Tag 30    20. April 20

 Tag 6    33.162  +

 Tag 26  100.000  +

 Tag 30   22.101  =

_____________________

         155.263


Ziel erreicht!

Fazit: Der Weg ist eben doch das Ziel!


Was habe ich durch diese Challenge gelernt?


  • Dranbleiben lohnt sich
  • Es sind nie die Umstände schuld, wenn man aufgibt. Die Umstände sind wie sie sind. Die Umstände ändern sich, indem man die Perspektive ändert.
  • Bewegung im Außen bewirkt Bewegung im Inneren


Diese Erkenntnisse beeinflussen alle Tätigkeiten - vor allem im Alltag. Der Kampf mit der Bequemlichkeit kann durchbrochen werden. Am Anfang kostet es Überwindung, doch allmählich wird es zur Gewohnheit. Ist es zur Gewohnheit geworden, kann man sich auf die wertvollen Nebeneffekte konzentrieren.


Sei kreativ - sein ein/e Challenger/In

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