27. März 20

Hast du durch die Krise jetzt mehr Zeit als vorher?


Wenn JA - womit beschäftigst du dich? Wie füllst du diese Mehr-Zeit aus?

Grübelst du:

  • über die Zukunft?
  • über Horrormeldungen?
  • über deine Existenzängste? etc.


Ich habe auch nachgedacht. Nämlich was mir hilft, diese Zeiten zu überstehen.

Daraus ist eine neue Challenge entstanden.


Wozu?

Um mein Unterbewusstsein mit positiven Dingen zu beschäftigen und meinem Gehirn neue und positive Anreize zu geben. Davon profitiert auch das vegetative Nervensystem. Anstatt permanent in Alarmbereitschaft zu verharren, kann es durch die Beschäftigung mit Positivem runterfahren und die Produktion von Adrenalin drosseln. Adrenalin das nicht abgebaut wird - z.B. durch Bewegung oder Augenblicke der Freude, macht krank. Es geht nicht darum die Krise völlig zu ignorieren. Es geht darum, sie anzunehmen ohne dich jedoch von ihr auffressen zu lassen. Einfach mal für eine Stunde aus dem Leiden auszusteigen.


Wunsch nach Normalität

Ja, auch ich wünsche mir, dass alle wieder zur "Normalität" übergehen könnte - was immer das auch für den Einzelnen bedeutet. Aber bei allem "Normalen" was für uns übrig geblieben ist bis jetzt, läuft die Krise parallel mit. Wie ein Schatten, den du nicht los wirst. Deshalb ist "Normalität" eine illusorische Vorstellung.


Einen Versuch ist es wert

Lenke jetzt täglich deine Aufmerksamkeit auf schöne Dinge. Erschaffe dadurch eine Insel der Ruhe und Freude. Aus Liebe zu dir selbst.  Es darf sein, dass du dir etwas Gutes tust. Wichtig ist dabei, dass die Freude nicht als Wort in deinem Kopf stecken bleibt, sondern dass es ERLEBTE Freude ist. Dass du diese Freude fühlen kannst. Freude nur denken bringt dir nichts. Ich lade dich dazu ein, diese Challenge mitzumachen.

Los gehts!



Tag 1     Notiere dir heute mal alle Tätigkeiten, die dir Freude   machen!    

Gehe in dich und nimm dir ca. 1 Std. Zeit dafür. 


Tag 2     Bestimme deine 3 Favoriten!

Hol dir die  Liste mit deinen Lieblingstätigkeiten und  bestimme ganz spontan deine 3  Favoriten. Mach das innerhalb nur einer Minute. Warum nur eine Minute? Damit sich dein Verstand nicht dazwischen schiebt.  Entscheide nur aus dem Bauch heraus - intuitiv. Schreibe deine 3 Favoriten auf ein neues Blatt. Überlege dir, was genau dich an diesen 3 Tätigkeiten interessiert. Beleuchte sie von allen Seiten. Welche Bilder, Geschichten oder Erinnerungen tauchen dabei auf?  Mach dir Notizen dazu. Die wirst du Morgen brauchen :)




Tag 3     Verknüpfe deine 3 Favoriten!   

Bringe sie auf einen gemeinsamen Nenner. Wie lassen sie sich mit-

einander verbinden? Bringe dich und deine Notizen von Gestern mit

ins Spiel.  Finde ein einziges Wort für deine Kombination.

    

Tag 4     Spezifiziere dich!

Du hast jetzt deine 3 Favoriten und daraus eine Kombination gefunden. 

Heute geht es darum, mit deiner Kombination einen Schritt tiefer zu gehen,

indem du deine Lieblingsthemen findest. Vielleicht fotografierst du gern.


Dann schau mal in deinem Fotospeicher nach, was du so in den letzten 6 Wochen

fotografiert hast. Schnell wirst du erkennen, dass es Bilder gibt, die dasselbe

Thema haben. Oder du gehst mal am PC in deinen Suchverlauf. Welche Such-

wörter hast du am häufigsten eingegeben, welche Seiten am häufigsten be-

sucht?  Gehe 3 Monate zurück - Corona gilt nicht :)).


So kannst du herausfinden mit welchen Themen du dich am liebsten beschäftigst. Bestimme dein allerliebstes Thema und verknüpfe es mit deiner Kombination von 

gestern. Schreib alles auf, was dir dazu einfällt. Lass dir viel Zeit damit.



Tag 5     Erwecke deine Neugier!


Du hast jetzt deine Kombination + eines deiner Lieblingsthemen herausgefunden. Und vielleicht hast du auch schon ein bisschen damit herumexperimentiert und ganz nebenbei mehrere deiner Fähigkeiten dafür eingesetzt. Möglicherweise hat es dir sogar zunächst Spaß gemacht, aber so richtig gepackt, hat es dich noch nicht.


Das könnte bedeuten, dass du dich innerhalb eines Rahmens bewegt hast, den du schon kennst. Bleibt der Rahmen immer derselbe, kann nichts Neues entstehen. Hier kommt die Neugier ins Spiel.


Jeder von uns hat Fähigkeiten. Für die immer selben Tätigkeiten, benutzen wir dieselben Fähigkeiten. Erst wenn wir etwas Neues ausprobieren, bzw. eine neue Variante, kommen neue Fähigkeiten hervor, von denen wir nicht einmal gewusst haben, dass wir sie haben. Unzählige Menschen führen Tagebuch. Jeder auf seine Art. Warum sieht nicht ein Tagebuch aus wie das andere? Weil jeder Mensch ein Individuum ist.


Weil jeder Mensch sein eigenes Potential mitbringt.  Potential das vielleicht noch  im Verborgenen schlummert. Noch nicht angezapft ist. Um mehr über deine verborgenen Fähigkeiten und Potentiale herauszufinden brauchst du die Neugier. Sei gierig nach neuen Seiten an dir. Versuche dein kleines Projekt auf unterschiedlichste Variationen, die dir in den Sinn kommen auszutesten. Suche nach Inspiration und probiere dich aus. Erlebe den Flow!


Gib dich nicht zu schnell zufrieden. Wachse über deine Komfortzone hinaus. Im Unbekannten wartet etwas Neues auf dich. Es will gefunden werden. Und zwar von dir! Erschaffe etwas, was du dir am Anfang nicht einmal vorstellen konntest. Vorstellungen sind schon veraltet und gehören der Vergangenheit an. Dein Verstand kann dir nichts anbieten, was er noch nicht kennt. Aber du kannst es erschaffen, indem du Grenzen überwindest.





Tag 6     Beobachte dich!

Vielleicht hast du schon mit deinem Projekt angefangen.


Aber hast du dich auch dabei beobachtet? Welche Gedanken gehen dir durch den Kopf während du vor dich hin experimentierst? Welche deiner Fähigkeiten kommen dabei zum Einsatz? Welche deiner Eigenschaften kommen zum Vorschein? Welche deiner Werte? Bist du geduldig oder ungeduldig? Handwerklich geschickt? Wie wichtig ist dir Perfektion? Bist du angespannt oder locker?  


Beobachte dein Innenleben während einer Tätigkeit. Dadurch kannst du unheimlich viel über dich erfahren. Das steigert dein Selbstwertgefühl.


Gerade während ich dies schreibe, fällt mir der Film "Die Braut die sich nicht traut" - mit Julia Roberts und Richard Geere in den Hauptrollen - ein. Sie hatte sich immer den Männern angepasst, die sie heitraten wollte. Bis sie auf den einen traf, der sie aufforderte herauszufinden, was ihr wirklich schmeckt, was sie wirklich in ihrem Leben will und was ihr wirklich, wirklich Spaß macht.


Das hat den Rest ihres Lebens verändert und sie wurde ruhig und gelassen dabei. Diese Persönlichkeitsveränderung herauszuarbeiten,  fand ich sehr gelungen. Ein Film zum Nachdenken.




Tag 7       Sei kreativ!  

"Kreativität ist Intelligenz die Spaß macht" (Albert Einstein)

Um zu deiner wahren Kreativität vorzudringen, beantworte dir folgende Fragen:

  • Wonach sehnst du dich?
  • Was reicht dir nicht?
  • In welchem Bereich deines Lebens nagt eine Stimme an dir, die dir sagt "das kann es noch nicht gewesen sein"?
  • Welche Träume wollen gelebt werden?

Wage es, dir vorzustellen, wie du Dinge tust, die du vorher noch nie getan hast.

Achte auf jedes Detail, auf jede Idee.

Sei jeden Tag kreativ. Mach irgendetwas Kreatives. Probiere jeden Tag etwas anderes aus. Nur so kannst du feststellen, was dir liegt, was dir Spaß macht und was nicht. Durch Denken allein, wirst du nichts darüber erfahren, geschweige denn erleben. Du brauchst nicht nach deiner Berufung zu suchen und auch nicht nach deinem Seelenplan. Alles erscheint ganz von selbst, während du aktiv wirst, die Dinge bewusst tust und

dich dabei beobachtest.


Sei kreativ - sei ein/e Challenger/In

Beispiel

1

2

3

4

Kochbuch

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Bleiben wir mal bei dem Beispiel "Kochbuch". Ein Kochbuch enthält nicht alle Rezepte, die es gibt. Es ist spezifisch. Es enthält Rezepte zu einem bestimmten Thema. Z.B. Smoothies oder Low-Carp-Gerichte.


Bsp:

Eine Person interessiert sich für Smoothies. Sie findet in ihrem Suchverlauf viele Seiten, die sich mit gesunden Smoothies auseinandersetzen. Diese Person hat bereits viele Rezepte ausprobiert, verfeinert und aufgeschrieben. Wir wissen, sie fotografiert und schreibt gerne. Da liegt es doch nahe, dass sie sogar ein Buch darüber schreiben will. Das könnte diesen Titel tragen:


Leckere Smoothies für ein starkes Immunsystem.

6

Nehmen wir mal an, diese Person kommt auf die Idee ein Buch über die gesammelten Smoothie-Rezepte zu machen.


Wie wird sie vorgehen?


Vielleicht schreibt sie die Rezepte mit Hand auf weiße Blätter und heftet sie in einem Ordner ab.


Vielleicht ist ihr das aber zu langweilig und sie kauft einzelne Blätter mit unterschiedlichem Hintergrund. Schreibt die Rezepte am Computer und druckt sie auf die schönen Blätter.


Oder sie nimmt schwarzes Tonpapier, beschneidet die Ränder mit einer Zick-Zack-Schere, klebt die passenden Fotos drauf, lässt den Text einfach weg und hängt die schwarzen Blätter auf einer Schnur auf, die quer durch die Küche gespannt ist.


Wir wissen es nicht.

Doch je länger sie herumexperimentiert, desto mehr Möglichkeiten wird sie finden und dabei auf immer neue Fähigkeiten stoßen, die ihr vorher weder bewusst noch bekannt waren.


Dass sie es geschafft hat, immer mehr Möglichkeiten zu finden, hat sie ihrer Neugier zu verdanken.


7

Der Probandin aus dem Beispiel ist beim Rumwerkeln eingefallen, dass sie schon als Kind Kochrezepte aus Zeitungen ausgeschnitten und gesammelt hat.


Am besten hatten ihr Varianten von Quarkspeisen gefallen. Stundenlang konnte sie sich mit dem Ausschneiden und einkleben der Rezepte befassen und stibitzte jede Illustrierte die sie ergattern konnte.


Sie erinnerte sich auch daran, dass sie damals manches Rezept ausprobiert hatte, gemeinsam mit ihrer Oma. Und dass sie dabei sehr viel gelernt hatte über Hygiene, Milchprodukte, der Umgang mit einer Küchenwaage und vieles mehr.


Sie hatte außerdem viel Freude am Verzieren der Speisen. Noch heute überkommt sie große Dankbarkeit, wenn sie an diese Zeit zurückdenkt.

8

Und was ist jetzt aus unserer Probandin geworden?


Sie hat sich inspirieren lassen von Blogs und einiges ausprobiert. Dabei hat sie erkannt, dass e-books ihr Ding ist.


Zur Zeit ist sie fleißig am Sammeln von Rezepten, mit Schreiben, Fotografieren und Rezepte ausprobieren.


Eigentlich nicht überraschend - oder?


Außerdem setzt sie sich intensiv mit dem Erstellen von e-books auseinander und allem was dazu gehört.


Warum e-books?

Weil durch e-books keine Druckerkosten entstehen - also auch kein finanzielles Risiko. Es sei denn, das Internet würde abgeschalten.Grins.


Aber dann wird es andere Lösungen geben.


War schön mit euch.


Bleibt gesund!

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