Kennst du das?


Die Peitsche knallt.

Du wachst auf.


Es ist dein freier Tag

Die Liste mit den 1000 Dingen, die du heute "eigentlich" erledigen willst, baut sich vor dir auf wie eine Wand.


Du machst die Augen zu.

Die Wand ist immer noch da.


Die Peitsche knallt noch einmal.

Da ist er wieder.

Dein innerer Antreiber.


So erging es mir heute.


Wie du aus einer chaotischen Nebelwand deiner To-Do-Liste, ein gestochen scharfes Bild machst und deinen inneren Antreiber auf den Mond schickst.


2.Feb20

  • Sag laut STOP so laut, dass dein Antreiber zusammenzuckt.


  • Atme 3x tief ein und aus. Das bringt dein vegetatives Nervensystem wieder aufein normales Level

  

  •   Schreibe alle 1000 To-Do`s auf ein Blatt Papier. (du hast wirklich 1000 zusammen bekommen?)Ich vermute es sind nicht mehr als 20


  •   Nimm einen Farbstift und unterstreiche die Aufgabe, die    JETZT gerade am wichtigsten ist. Das bringt sofort Klarheit in deine Liste.


  •  Erledige sie sofort. Lass dich ganz darauf ein. Lenk dich nicht ab. So gehts am schnellsten


  •   Streich die Aufgabe mit demselben Farbstift durch


  • Such die zweitwichtigste Aufgabe heraus und erledige sie. So gehst du eine Aufgabe nach der anderen durch.


Was wenn es zuviele Aufgaben für einen Tag sind?


Da hilft nur eins. Splitten!


  • Nimm Stifte mit unterschiedlichen Farben.
  • Gehe deine Liste durch und finde To-Do`s die irgendwie zusammen passen.
  • Teile jeder "Gruppe" eine andere Farbe zu.z.B.: Computer gelb, Haushalt blau etc.
  • Nimm ein neues Blatt
  • übertrage die Aufgaben nach Gruppen geordnet



Das könnte so aussehen:


Haushalt                                               

1. Waschmaschine füllen

2. Geschirr waschen

3. Kochen


Einkaufen

1. Liste schreiben

2. Oma anrufen ob sie mit kommen will

3. Leere Flaschen einsammeln


Computer

1. e-mails checken

2. e-book fertig machen

3. Fotos hochladen

Wenn du nicht alles geschafft hast - Gratuliere!


Das Leben besteht nicht nur nicht nur aus To-Do`s.


  • Wie wäre es zwischendurch mit einer kleinen Meditation?
  • Einem Spaziergang?
  • eine  Stunde gar nichts tun?
  • Ein Buch lesen, um abzuschalten?



Alles was du nicht erledigen konntest kommt auf ein neues Blatt.

Das ist die Liste für den nächsten Tag. So behälst du den Überblick.        


Und wo ist jetzt dein Antreiber?


Der hat sich verkrümelt.



Sei kreativ - sei ein Challenger!

03.Feb20

P.S. Während meiner heutigen Meditation hatte ich die Erkenntnis,

dass es nicht fair ist, den inneren Antreiber als Feind anzusehen.


Er ist da, weil er helfen möchte, meine Ziele zu erreichen.

Weil er weiß, wie sehr ich es will.

Dafür kann ich ihm nicht böse sein.

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