12. Juni 20


"Nur in einem ruhigen Teich, spiegelt sich das Licht der Sterne."

(Chinesisches Sprichwort)


Wir agieren aus unserem So-Sein heraus.

Wir reagieren auf unser Umfeld, mit dem wie wir sind. Wie es uns gerade innerlich geht.


Bist du gerade total genervt von etwas und es kommt eine kleine Anforderung auf dich zu?

Reagierst du zornig darauf, obwohl der andere dir gar nichts getan hat?


Dann war das der berühmte letzte Tropfen, der dein Glas zum Überlaufen gebracht hat.

Ein Zuviel von einer Anforderung - und sei sie noch so klein.


Voll ist voll.


Also muss das Glas erst einmal geleert werden, weil zu viel Anforderung uns psychisch überfordert.

Deshalb reagieren wir unangemessen und das wiederum bringt einen Teufelskreislauf in Gang.

 

Doch wie geht das?


Wenn dein Glas, bzw. Maß voll ist, brauchst du Zeit für dich. Einen Termin mit dir selbst.


Wie mir das gelingt:


1. Handy aus, Computer aus

Du musst nicht ständig erreichbar sein. Niemand hat das Recht, das von dir zu verlangen.

Es geht auch mal eine Stunde ohne dich. Schaffe die Voraussetzung dafür. Niemand wird das für dich tun.

Ich rede nicht davon, dich für eine Stunde im Bad oder der Toilette einzuschließen.


2. Stell dir folgende Frage:

Was brauche ich jetzt, damit es mir besser geht?


Vielleicht fallen dir zunächst Konzepte ein wie: In der Sonne bruzzeln, shoppen gehen, 1 Glas Wwein trinken etc.

Spüre genau hin, ob das wirklich die Dinge sind, die dir persönlich guttun, oder ob das Dinge sind, die du von anderen übernommen hast.


Vielleicht fühlst du dich gar nicht wohl in der Hitze. Oder du trinkst nicht gerne Wein. Vielleicht ist dir bewusst, dass Shoppen nur ein Ersatz ist,  für wirkliche Bedürfnisse.


Stell dir immer wieder ganz langsam und bewusst die Frage, was du wirklich brauchst, damit es dir gut geht.

Was genau brauchst du jetzt, damit du dich von innen heraus wohl fühlst? Achte auf Bilder und Impulse, die

in dir aufsteigen. Dann setze um, was dir wirklich richtig erscheint. Vielleicht ist Nichtstun gerade das Richtige,

oder ein heißes Bad, oder ein schöner Film, oder oder oder..


Du brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben. Ein Schlechtes Gewissen zu haben ist ein Ersatzgefühl.

Falls du davon betroffen bist, finde heraus, was hinter dem schlechten Gewissen steht.

Es können alte Glaubenssätze sein wie:

  • Du bist faul
  • Zeit ist Geld
  • Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben


oder so etwas in der Art. In diesem Fall sagst du dir: Das ist nur ein Gedanke.

Denn so ist es. Diese Gedanken gehen vorüber. Lass sie ziehen und steh für dich ein!


Wenn du dir erlaubst, Zeit für dich zu nehmen, erlaubst du anderen, dasselbe zu tun.


3. Nimm deine Bedürfnisse ernst

Und wer sollte die besser kennen als du selbst? Wenn du ständig deine eigenen Bedürfnisse zur Seite schiebst, vertrocknet deine Seele wie ein Pflänzchen ohne Wasser. Sind wirklich immer die anderen wichtiger?

Oder erwartest du insgheim dafür Dankbarkeit?


Ein Bedürfnis zeigt auf, dass wir etwas bedürfen. Finde heraus, was es ist.


Wovon hast du gerade zu wenig?


Zu wenig Schlaf, zu wenig Beachtung, zu wenig soziale Kontakte oder zu wenig Anerkennung?


Finde eine Möglichkeit, dieses Zuwenig aufzufüllen. Betrachte auch den Gegenpol.


Was ist dir gerade Zuviel?


Zu viel Information? Zu viel Angstauslöser? Zu viele Aufgaben?


Finde eine Möglichkeit, dieses Zuviel abzubauen, zu reduzieren.


Finde eine Balance, um dich trotz der chaotischen Zustände in der Welt, wohlzufühlen.


Es geht um dein Immunsystem. Du hast nur dieses eine.


Sorge gut für dich.


Warte nicht, dass es jemand anderer tut. 

Jeder ist mit sich selbst beschäftigt.


Mach dir bewusst, dass dein Wohlbfinden davon abhängt, WIE du mit dir selbst umgehst.  Ob du dir die Zeit nimmst, in die Balance zu kommen, oder ob du es ignorierst. Du bist für dich verantwortlich.


Wir reagieren auf unser Umfeld, mit dem wie wir sind.

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