Tag 26

26. Mai 20


"In jeder Krise beweist sich der Charakter." (Helmut Schmidt)



Ich könnte ko..en

Apple will mich zu einem update zwingen.


Solange ich nicht zustimme, kann ich meine Fotobearbeitungsprogramme auf dem IPhone nicht benutzen.


Wenn ich zustimme, habe ich die Corona-app drauf.

Das will ich nicht.


Jetzt zeigt sich, ob ich flexibel bin oder nicht.

Ob ich mich verbiegen lasse oder nicht.


Ich habe mich dafür entschieden, flexibel zu sein.

Das bedeutet einen Knick in der Bilderübersicht dieser Challenge.


Doch das ist nur eine Auswirkung von dieser Einschränkung, die ich durch apple erlebe.


In mir selbst, hat das eine noch tiefgreifendere Auswirkung.


  • Ich darf üben, keinen Widerstand gegen die Situation hochzufahren. Die Situation ist wie sie ist.
  • meine Rebellion hat neuen Auftrieb bekommen


  • durch diese Erfahrung sind neue Gedanken entstanden. Danke Frau Merkel!


  • meine Kreativität im Alltag ist wieder ein Stück gewachsen. Danke Frau Merkel!


  • Das schweißt mich mit meinen Mitstreitern noch mehr zusammen. Danke Frau Merkel!


  • Ich habe dadurch die Idee für eine Umfrage bekommen, die ich heute in meiner Arbeitszeit fröhlich umsetzen werde. Danke Frau Merkel!



Das Ergebnis werde ich morgen hier reinstellen!


27. Mai 20


Gestern, genau wie in den letzten 4 Wochen, habe ich meinen Fahrgästen (ich bin Taxifahrerin) immer dieselbe Frage gestellt:


"Na - auch schon aufgewacht?"


Daraus entstanden kurz und knackig interessante Gespräche. Es ist jedes Mal derselbe Verlauf. Erst durch die Frage verunsichert, "wie meinen Sie das?", gefolgt von einem Schwall eigener Erlebnisse, durch die sie gezwungen waren, genauer hinzuschauen.


Waren es bisher ca. 50%, die aufgewacht sind, sah das gestern ganz anders aus.


Gestern  brachte ich wieder meine Einstiegsfrage "Na, auch schon aufgewacht?" und war sehr erstaunt über die Quote derer, die begriffen haben, dass weltweit etwas "Böses" vor sich geht.


Gestern waren es tatsächlich 100%!


100%, die nicht mehr wegschauen können, weil sie unmittelbar mit dem was hier vorgeht, zusammengeprallt sind - meistens durch Dritte aus ihrem jeweiligen Umfeld.


100 % - das habe ich sonst nur auf Demos.


Ihre Geschichten mögen zwar unterschiedlich sein, doch alle haben eines gemeinsam;



Sie haben keine Ahnung, wie sie damit umgehen sollen.



Ganz oft bekomme ich die Rückmeldung, sie seien froh, dass sie mal offen drüber reden konnten. Über ihre Verzweiflung, Ängste und Fassungslosigkeit, die sie sonst immer unterdrücken. Sie getrauen sich nicht, aus Angst als "Verschwörungstheoretiker" abgestempelt zu werden. Na, da hat die Regierung beste Arbeit geleistet.


Längst habe ich angefangen, die Geschichten aufzuschreiben und ich werde meine Umfrage noch weiter betreiben. Vielleicht ist mal jemand dabei, der die Lösung kennt, aus diesem Dilemma.



Alles ist möglich.



Und du?


Bist du schon aufgewacht?


Wenn Ja - wie gehst du damit um?

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