22. Mai 20


"Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende." (Demokrit)


Ich stecke fest.


Jede Idee für den heutigen Beitrag, schieße ich in den Wind. Damit ich keinen Widerstand aufbaue, akzeptiere ich diesen Zustand, indem ich den heutigen Tag dieser Challenge nutze, für ein Experiment.


Eine Mutprobe, bei der ich 2 Frösche mit einer Klappe schlage.


1. Ich akzeptiere was ist

2. Ich mache eine neue Erfahrung


Was bedeutet das?

  • Ich schreibe heute keinen Beitrag. Das ist wirklich eine Mutprobe, weil ich meine Challenges sonst immer durchziehe.
  • Ich beobachte, was das mit mir macht und notiere es
  • die Notizen verwende ich morgen als Beitrag für heute
  • das bedeutet, dass ich morgen 2 Beiträge schreibe


23. Mai 20 10Uhr


Dieses Experiment löste in mir folgendes aus:


  • der Gedanke: endlich mal wieder ein Experiment


  • dass ich über mich selbst grinsen musste, weil ich in der Lage war, meine Grenze der Disziplin zu erkennen. Bis wohin macht sie Sinn und ab wann wirkt sie statisch und unlebendig?


  • ich stellte fest, dass nichts Schlimmes passiert. Dass ich nicht enttäuscht war über mich


  • ich stellte fest, dass du einen eingeschlagenen Weg, in unterschiedlichen Variationen gehen kannst. Nicht nur auf die eine Art, die du gerade siehst. Ich will dir Mut für eigene Experimente machen, aus deiner Denkschablone auszubrechen, um zu schauen, ob es noch andere Möglichkeiten gibt, deinen Weg zu gestalten.


  • dass sich Lösungen offenbaren, wenn man keinen Widerstand leistet und die Dinge annimmt, wie sie sind


  • die Gewissheit darüber, dass wir geführt werden, wenn wir es zulassen, hat sich verfestigt. Jeder kann lernen, dieser Führung zu vertrauen. Der Verstand will alles selber regeln, kann er aber nicht.


  • Dass du aus jeder Situation das Beste machen kannst, wenn du  in der Entspannung bleibst und nur beobachtest, wie du dich dabei fühlst und was du denkst. Keinen Widerstand  - keine Mauer hochfahren.


  • Der Widerstand kommt von unserem Verstand, der dir sagt, wie du sein sollst und wie du reagieren sollst, aus diesem So-Sein heraus. Aber siehe da - es ist nicht die ganze Wahrheit. Das erfährst du aber erst, wenn du Dinge anders machst - wenn du unberechenbar wirst für deinen Verstand. Unberechenbar im Sinne von - er muss neu rechnen, bzw. nachrechnen. Das Programm umschreiben. Und wenn das 1x funktioniert hat, dann funktioniert es ein weiteres Mal. Und wieder und wieder.


  • dass Perfektion nur Illusion ist, denn was ich für perfektes Verhalten empfinde, siehst du höchstwahrscheinlich ganz anders. Und so ist es mit allen Begriffen. Steige aus, aus der Vorstellung, dass es nur EINE Möglichkeit gibt, die Welt zu sehen. Dass du selbst in dir das Potential für tausende Variationen hast.


  • durch das Beobachten meiner Gedanken heute morgen, bin ich automatisch auf das Thema des heutigen Tages gekommen




Fazit:

Es lohnt sich, ab und zu eine oder mehrere Gewohnheiten zu durchbrechen und bewusst zu beobachten, was das in dir  auslöst. Dein Verstand muss sich neu orientieren. Eine gewohnte Situation wird plötzlich umgestaltet und spült neue Gedanken an Land. Dies wiederum führt zu neuen Erfahrungen.Neue ERfahrungen geben dir neue Perspektiven an die Hand. Neue Perspektiven ergeben neue Möglichkeiten. Neue Möglichkeiten führen zu einem neuen Leben!





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