7. Mai 20


"Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt." (Laotse)


7 Dinge, die ich gelernt habe, als ich mein erstes e-book schrieb


Geduld

Meine Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt. Es gab Tage, an denen ich Blut und Wasser geschwitzt habe.

Immer wieder gab es neue Schwierigkeiten. Ich lernte, mich zurückzulehnen, mich zu entspannen und dann den Faden wieder aufzunehmen.


Die größte Herausforderung war die Formatierung. Amazon hat sein eigenes Format - Mobi. Meine Texte hatten sich ständig verschoben und die Bilder waren abgeschnitten. Am Ende ließ ich die Bilder weg, worüber ich mich geärgert habe. Doch letztenendes hatte ich unglaublich viel gelernt.  Heute ist es ein Kinderspiel.


Druck aushalten

Da ich zu der Zeit, als ich das Buch geschrieben habe, täglich 10-12 Stunden für meinen Brotjob gearbeitet habe, kam ich oft unter Zeitdruck. Ich verzichtete vollständig auf Fernsehen. Das hat mir nicht geschadet und es fehlte mir nicht.

Mein Projekt war mir wichtiger.


Disziplin

Wenn man nur 4 Stunden Freizeit pro Tag hat, kostet es enorme Disziplin, täglich an einer Sache dranzubleiben. Oft habe ich mich gefragt, ob ich mich nicht übernommen hatte. Außerdem wollte ich nicht auf das Laufen verzichten. Doch am Ende wartet die Belohnung - das fertige Produkt. Auf viele Menschen wirkt das Wort Disziplin wie ein Reizwort. Klingt negativ. Talent allein reicht aber nicht aus. Ohne Disziplin bringst du die Dinge nicht zu Ende und hast kein Erfolgserlebnis.


4  Regelmäßigkeit

Zwei Tage euphorisiert drauflos arbeiten und dann vier Wochen nichts mehr tun. Das ist eine Strategie, die keine ist.

Sie führt ins Nichts. Lieber regelmäßig in Minischritten vorwärts gehen. Nicht nur A sagen, sondern bis ans Ende durchmarschieren. Es ist einfach, aber nicht leicht.


5  Nachsicht

Ich durfte lernen, meinen Hang zur Perfektion herunterzuschrauben. Das erforderte sehr viel Nachsicht.

Immer wieder musste ich mich ermahnen, es auch mal gut sein zu lassen. Hätte ich das nicht getan, wäre das Buch bis heute nicht fertig. Denn zu verbessern gibt es immer etwas.Ich durfte lernen, nicht so streng mit mir zu sein.


Ein Satz half mir dabei: Das nächste Buch wird besser.


6  Selbstbeobachtung

Durch das Projekt hatte ich Gelegenheit, mich selbst zu beobachten. Zum Beispiel:


  • Wie verhalte ich mich, wenn gerade nichts voran geht?
  • In welchenMomenten unterbreche ich die Arbeit?
  • Wie lange kann ich meine Aufmerksamkeit halten?
  • Worin liegt der Unterschied zwischen Schreiben mit der Hand oder Schreiben am Bildschirm?
  • Wie wichtig ist mir, einen tieferen Sinn in dem zu sehen, was ich mache?


Ich habe neue Seiten an mir entdeckt und meinen Bewusstseinsfilter um einiges erweitert.


Challenge

Von Anfang an war klar, dass dieses Projekt den Rahmen einer Challenge braucht. Sonst wird das nichts.

Deshalb ist das Buch eine 21-Tage-Challenge geworden. Ich forderte mich dazu heraus:


Das Buch, inclusive Covergestaltung,  vom Entwurf bis zum Hochladen auf Amazon,  in 21 Tagen fertigzustellen.


Und das habe ich geschafft. Mir gefiel die Idee. Doch so manches Mal, dachte ich, der Zeitrahmen ist zu eng.


Aber -  für mich gibt es da kein Zurück. Ich hasse es, eine Challenge abbrechen zu müssen.

Bisher habe ich meine Challenges zu 99% bewältigt.


Vielleicht konnte ich dich dazu inspirieren, dein eigenes Projekt zu starten.

Ich wünsche dir viel Erfolg dabei!



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