21. Mai 20


"Meditation bringt uns in Berührung mit dem, was die Welt im Innersten zusammenhält." (Goethe)


Meditation ist die mystische, kontemplative Versenkung in uns selbst. Immer mehr Menschen schätzen die Meditation, um zur Ruhe zu kommen, bzw. bei sich selbst anzukommen. Andere wiederum winken ab, weil sie sich nicht vorstellen können, dass ihnen das etwas nutzen könnte und weil sich immer noch Mythen darüber in der Gesellschaft ranken. 4 davon habe ich für dich herausgesucht.




4 Mythen über Meditation


Mythos Nr. 1. "Ich muss aufhören zu denken!"

Vergiss es. Wir haben täglich etwa alle 1,2 Sekunden einen Gedanken. Sobald du versuchst, diese Gedanken zu stoppen, wirst du sie als Störenfriede wahrnehmen. Damit befindest du dich jedoch Widerstand. In der Meditation gilt es, den Widerstand runterzufahren, bzw. ihn erst gar nicht aufkommen zu lassen, ohne zu versuchen die Gedanken zu unterdrücken.


Tipp: Gedanken sind Teil der Meditation. Lass sie kommen und gehen. Achte auf deinen Atem und lasse die Gedanken weiterziehen. Richte deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem - nicht auf die Gedanken.


Mythos Nr.2. "Wenn ich meditiere, passiert etwas ganz Tolles!"

In der Meditation passiert nichts Besonderes. Manchmal machen wir schöne, beruhigende oder lustige Erfahrungen - oder es geschieht nichts. Das ist ganz normal. Schiele nicht nach einem Ergebnis.


Tipp: Achte den Rest des Tages darauf, wie es dir nach der Meditation geht und wie du dich fühlst. Wenn du gelöster, kreativer und intuitiver bist, hast du vielleicht Lust, regelmäßig zu meditieren. Es kann eine Zeit lang dauern, bis sich das Meditieren spürbar auswirkt. Die meisten Menschen werden gelassener und ihr Mitgefühl für Menschen, Tiere und die Natur wird intensiviert.


Mythos Nr.3 "Ich glaube, ich kann nicht meditieren!"

Jeder, der meditiert, hat sich schon mal gefragt, ob er etwas falsch macht, weil er keine Farben sieht oder weil nichts Besonderes passiert ist.Vielleicht musst du erst einmal üben, Stille auszuhalten.


Tipp: Immer wenn du an dir zweifelst, mach dir klar: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Solange du weiter meditierst, ist alles o.k. Hab Geduld.


Mythos Nr. 4 "Wenn ich lange genug meditiere, werde ich erleuchtet!"

Im Kern unseres Seins sind wir alle von Geburt an erleuchtet. Durch unsere Erziehung und unser Umfeld, legen sich immer mehr Schleier zwischen unser Bewusstsein und unseren Verstand. So wir der Zugang zu unserem Bewusstsein immer mehr blockiert. Durch Meditation geben wir uns die Chance, diese Blockaden Stück für Stück wieder abzubauen.


Erleuchtung geschieht durch Gnade. Das kann plötzlich geschehen oder nie. Rüdiger Dahlke hat in einem seiner Videos einmal erwähnt, dass er seit 40 Jahren meditiert und noch immer nicht erleuchtet ist. Dies hält ihn keinesfalls davon ab, weiter zu meditieren.


Meditation erlaubt uns einen Blick auf unser reines, unkonditioniertes Selbst und ermöglicht uns so, ein tiefes Verständnis für unser Leben. Wir bekommen die Chance, wieder ganz zu werden.


Tipp: Lass dich regelmäßig auf die Meditation ein, ohne etwas zu erwarten. Mit jeder Meditation erwachen wir mehr zu unserem erleuchteten Selbst und finden zurück in unsere höchste Kraft.


Probiere es einmal aus. Beginne mit 7 Minuten pro Tag und dehne die Zeitspanne langsam immer weiter aus.


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